Die Grundsteinlegung

 

Ein weiteres Stück sportlicher Infrastruktur

 

Grundsteinlegung Die Dreifachsporthalle nimmt Konturen an / Fertigstellung ist jetzt für Februar 2011 anvisiert

 

Der Neu­bau der Loc­cu­mer Drei­fach­sport­halle nimmt lang­sam Kon­tu­ren an. Es ist nicht nur eine neue Sport­stät­te, son­dern im be­son­de­ren Maße sei auch eine Stär­kung des Schul­stand­ortes da­mit ver­bun­den – das hof­fen Rat und Ver­wal­tung der Stadt, die jetzt zur Grund­stein­le­gung ein­ge­la­den hat­te.

 

Loc­cum (hm). „Reh­burg-Loc­cum be­wegt sich“, freute sich der Bür­ger­meis­ter der Stadt, Die­ter Hü­se­mann, als er am Mitt­wochnach­mit­tag bei strah­len­dem Son­nen­schein und mil­den Tem­pe­ra­tu­ren zahl­rei­che Ver­tre­ter des öf­fent­li­chen Le­bens auf der Bau­stelle der neuen Drei­fach­sport­halle in Loc­cum be­grüßte. Diese „­Be­we­gung“ zeige sich nicht nur dar­in, dass mit die­sem Neu­bau ein wei­te­res Stück sport­li­cher In­fra­struk­tur im Stadt­ge­biet hin­zu­ge­fügt wer­de, son­dern auch an der Be­we­gung des Schul­den­stan­des, sagte Hü­se­mann. Doch auch wenn die Fi­nan­zen eher dünster aussehen, lobte Hüsemann den Rat für diesen mutigen Schritt, diese Halle zu bauen. Für die Stadtentwicklung und die soziale Daseinsvorsoge sei dies ein wichtiger Aspekt. Auch mit Blick auf die zurückgehenden Kinderzahlen sei dieser Bau ein richtiger Schritt, zeigte sich Hüsemann überzeugt.

 

Die Geschichte dieser neuen Sporthalle, die in unmittelbarer Nähe zur Haupt- und Realschule Loccum steht, sei ziemlich lang. Sie sei nicht nur „ständiger Gast“ in Ratssitzungen gewesen, sondern auch bei den Vereinen immer wieder thematisiert worden. „ Schon vor 20 Jahren hatten sich die Vereine zusammengetan, um sich gemeinsam für eine Halle auszusprechen“, erinnerte der Stadtbürgermeister.

 

Drei Dinge seien für ein Gebäude wichtig, blickte Hüsemann mit Johann Wolfgang von Goethe auf den Neubau: der rechte Fleck für das Bauwerk, dass es wohlgegründet und vollkommen ausgeführt sei. Und mit drei Hammerschlägen bekräftigte er gleich mehrere Wünsche. Einer bezog sich auf das Gebäude und seine „hoffentlich lange und problemlose Nutzung“, ein weiterer auf die Freude an der Bewegung, für die diese neue Halle die Grundlage bieten werde, und der dritte bezog sich auf die Stadt, dass sie fröhlich bleibe und lange ihre Selbstständigkeit bewahre und „ nicht irgendwann in einer Regionalstadt untergeht“, so Hüsemann.

 

Anschließend vermauerten er und Architekt Rainer Reede die Kartusche mit den Dokumenten aus unserer Zeit- bestehend aus den verschiedenen Euromünzen, einer aktuellen Ausgabe der Harke, den Bauzeichnungen und einer TSV Vereinszeitung in der Trennwand zwischen Eingangsbereich und dem eigentlichen Sportbereich der Halle.

 

Quelle: Die Harke von Freitag dem 9. April 2010